Bayahíbe

Ursprünglich ein Fischerdorf, gegründet im 19. Jahrhundert, ist Bayahíbe heute vor allem für seine palmengesäumten Sandstrände und hervorragenden Tauch-Ziele bekannt. Der kleine Ort liegt 16 Kilometer östlich der Touristenmetropole La Romana und 140 Kilometer östlich der Hauptstadt Santo Domingo an der Karibik-Küste der Dominikanischen Republik.

Sandstrände und Tauchparadies

Bedeutendste Strände Bayahíbes sind die gleichnamige Playa Bayahíbe an der Küste gleich hinter dem Stadtzentrum und die Playa Dominicus etwa fünf Kilometer südöstlich des Ortes. Die zahlreichen Korallenriffe sowie einige bekannte Schiffswracks in den Gewässern um den Ort machen Bayahíbe in Kombination mit dem warmen, klaren Wasser der Karibik zu einem Eldorado für Taucher.

Höhlen, Manatís und Trauminsel

Hinter der Playa Dominicus schließt sich der knapp 800 Quadratkilometer große Cotubanamá-Nationalpark (Parque Nacional Cotubanamá) an. Bekannt ist der Park vor allem für hunderte Höhlen, in denen zahlreiche Felsmalereien und Gravuren der indigenen Taíno erhalten sind. Der subtropische Regenwald des Nationalparks beheimatet seltene Tierarten wie den Dominikanischen Schlitzrüssler (eine der wenigen Säugetierarten mit Giftzähnen), das Cuvier-Zaguti (eine Baumratte) und der Nashornleguan. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks zählen auch seine mehr als 300 Vogelarten, darunter Pelikane, die Hispaniolaamazone (eine Papageienart) und der Haitispecht. Vor den Mangrovenküsten leben Manatís (Rundschwanzseekühe) und Delfine. Highlight des Cotubanamá-Nationalparks ist die Insel Saona (Isla Saona), die von Bayahíbe auf Tagestouren per Boot angesteuert wird. Die Insel glänzt mit palmengesäumten weißen Sandstränden, die jedes Südsee-Klischee erfüllen und wohl auch deshalb als Filmkulisse für den Johnny-Depp-Streifen „Fluch der Karibik“ (Pirates of the Caribbean) ausgewählt wurden.